Über Hypnose

Hypnose (oder Trance) ist ein ganz natürlicher Zustand, den wir alle mehrmals täglich erleben: Kurz vor dem Einschlafen, kurz vor dem Erwachen, wenn wir auf dem Sofa sitzen und «Tagträumen», beim Lesen, wenn wir beim Zugfahren verträumt in die Landschaft blicken etc. Du bist immer dann in Hypnose, wenn dein Gehirn bestimmte Frequenzbänder aufweist, nämlich Alpha-, Theta oder Delta-Wellen. Im Wachzustand weist die Gehirnaktivität Gamma- oder Beta-Wellen auf.

Ganz allgemein steht Hypnose für einen Zustand geistiger und körperlicher Entspannung, bei dem die kritische Instanz  / das kritische Denken weitgehend ausgeschaltet ist. In diesem Zustand kann das Unterbewusstsein besonders gut angesprochen werden und dadurch Verhaltensmuster geändert, Schmerzen gelindert oder Ängste bewältigt werden. Wir sind unter Hypnose auch empfänglicher für Suggestionen und Autosuggestionen. 

Meist hast du die Augen während der Hypnose geschlossen, manchmal auch geöffnet. Du kannst während der Hypnose stets hören, sprechen und hast jederzeit die Kontrolle.

Grundsätzlich sind alle Menschen «hypnotisierbar», da es sich ja um einen natürlichen Zustand handelt. Ideale Voraussetzungen für die Hypnose sind:

  • eine optimale Einstellung (Wille, Glaube, Vertrauen)
  • eine optimale Erwartungshaltung 
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit


Hypnosen bestehen in der Regel aus drei Teilen

  • Induktion oder Einleitung: Du wirst schrittweise in den hypnotischen Zustand begleitet (ich wende keine Blitzinduktion/»Schnippen» an). 


  • Wirkung: Diejenigen Suggestionen werden formuliert, die für dein spezifisches Anliegen zentral sind. Beispielsweise «Du bist voller Vertrauen». «Du bist jederzeit mit deinem Kind verbunden». «Du bist vollkommen angstfrei». In diesem Teil wird die Veränderung im Unterbewusstsein angestrebt. 


  • Exduktion oder Ausleitung: Der hypnotische Zustand wird wieder aufgelöst und du bist wieder voll im Hier und Jetzt.